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Vita


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Andrea Cochius, Tochter des Musiklehrers, Sängers und Chorleiters Ernst-Günter Hinz und der Lyrikerin Marion Hinz, schloss eine Ausbildung zur Steinbildhauerin in Berlin ab. Anschließend nahm sie ein Kunststudium an der Kunsthochschule Kassel auf. Dort war sie Mitglied der Basisklasse unter Leitung von Stefan Demary, der Klasse für Film von Björn Melhus, sowie der Klasse für freie Grafik unter der Obhut Jochen Kastrups. Andrea Cochius hat inzwischen in fast jeder Kunstsparte Erfahrungen: Ob in der Malerei mit Öl und Acryl, mit Aquarell- und Temperafarben oder bei Zeichnungen mit Feder und Tinte, als auch im Bereich FilmFotografie und Digitale Kunst. Ebenso schreibt und komponiert sie. Ähnlich einem Künstler aus der Epoche der Romantik sieht sie das verbindende Element der Künste untereinander eher als das trennende. Auf diese Weise ermöglicht sie die Vermischung und gegenseitige Befruchtung von Kunstformen.

Werk


Für das Projekt Bio-graphical Short Stories reiste sie durch Indien und sammelte dort Lebensgeschichten ein, denen sie am Skizzenblock ein Gesicht gab: Sie interviewte und zeichnete junge und alte Menschen, arme und reiche. Ihre auf diese Weise entstandenen Zeichengeschichten sind das Ergebnis von Alltagsbegegnungen auf den Straßen Indiens.

Ihre Betätigung als Kunst-Bloggerin und die Beschäftigung mit Themen und Trends der Zeit bescherten ihr eine Einladung zur Frankfurter Buchmesse. Ein weiteres Projekt war die Illustration des Lyrikbandes „Leicht ist mein Herz“ von Marion Hinz.

Die Portraits leben u.a. von der besonderen Konzentration auf den Gesichtsausdruck, von lebensbejahenden Farben, der leichten Idealisierung des Gesichts und einem lebendigen Pinselduktus. Die Stillleben verleihen den Eindruck einer Verzauberung alltäglicher Gegenstände und changieren zwischen Naturalismus und Surrealismus.                                        Andrea Cochius’ Malereien zeigen Verletzlichkeit und sind ebenso von Vitalität und Schönheit geprägt.

Seit Januar 2018 ist Andrea Cochius Mitglied und filmische Dokumentarin der Gruppe Arbeit an Europa. Sie möchte zum Bewusstsein europäischer Kultur beitragen und deren Schätze in eine optimistische Zukunft überliefert wissen. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Cochius in diesem Zusammenhang mit der Vereinigung analoger und digitaler Materialien – mit der Kooperation von Tradition und Innovation.

Als Neo-Romantikerin träumt sie von einer Gesellschaft, die emotionale Betroffenheit und tiefes Engagement begrüßt. Einer Gesellschaft, deren Lebendigkeit sich aus Werten wie Anteilnahme, Fantasie und Ernsthaftigkeit speist. Eine Zunahme an Lebendigkeit ist ihrer Ansicht nach besonders durch das Zulassen von Gefühlen und durch den Mut zur Selbstreflexion möglich.

Andrea Cochius wurde bereits vielfach präsentiert, u.a. in Berlin, Miami und Basel.

Auftrag


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