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Falls

falls: Klettband auf Spanholz, 125*310 cm

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Zwischen Höflichkeit und Aggression

Zwischen Höflickeit.web

Kunst im Netz: ART Berlin

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: ART Berlin – Kunstszene Berlin.

Art Berlin

Ich komme hiermit zu dem zurück, was ich ursprünglich versprochen habe und zwar, über Art Blogs zu schreiben und nicht über Künstler.

Außerdem möchte ich es wieder ein wenig schmutziger und wende mich daher der berlinerischen Kunstszene zu, die doch immer auch  mutiger zu sein scheint und uns Europäer nicht mit Lack und Glamour erstickt, wozu Kunst aus den USA zu neigen scheint.

Eine Seite, toll und übersichtlich. Wer sich in Berlin aufhält und aktuelle Ausstellungen besuchen möchte, ist mit dieser Seite sehr gut beraten, schon alleine, da die Sparte “Galerien” zwischen “Top-Galerien” und “Junge Galerien” unterscheidet und auch einen Galerieführer für Berlin enthält.

ralph-steadmanAuf den ersten Blick verliebt habe ich mich in die angekündigte Ausstellung des Ralph Steadman in der Janine Bean Gallery. Na, wer weiß noch wer Ralph Steadman ist? Aber ja, genau! Der Illustrator eines meiner Lieblingsbücher: “Fear and and Loathing in Las Vegas” (so amüsant der Film übrigens sein mag – das Buch ist auch hier besser). Für die Ausstellung hat er nun die “Breaking Bad”-Charaktere gezeichnet. Wie aus dem kurzen und informativen Artikel über dieses Unterfangen auf der angekündigten Kunstseite hervorgeht, hat er ebenfalls “Alice im Wunderland”, “Animal Farm” und “Die Schatzinsel” illustriert, was ebenfalls für den Künstler spricht, wie ich finde.

Viel Spaß!

Kunst im Netz: Sas Christian

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: Sas Christian.

saschristian

Einem der Kunst mag und damit meine ich wirklich Kunst, nämlich die, die sich auflehnt und mehr sieht, als der Otto Normalverbraucher, dem werden sofort sämtliche Alarmglocken angehen, sobald er auf die Seite der britischen, 45-jährigen Künstlerin stößt: Das ist Kitsch, nicht Kunst – so dachte ich zumindest. Und denke es immer noch. Doch habe ich mich verführen lassen von Glamour und handfesten Emotionen, die wieder, so wie man es kennt, schön brav der Weiblichkeit zugeordnet werden – es ist wunderbar!
Dann betrachte ich die Augen ihrer Öl-af-Leinwand-Weibsbilder genauer: In gekonnter Technik fallen sie aus den deutlich zu porzellanartigen Gesichtern heraus und wirken dadurch um so lebendiger. Häufig sind sie gar rotunterlaufen und feucht, als hätte die werte Dame – hach – als hätte sie gerade eben noch geweint!
aurora
Dieser Effekt unterbricht die kitschige Sorglosigkeit (ein wenig) und gibt den Bildern Tiefe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bunny blue

 

Alt bekannte Weiblichkeit findet sich ebenfalls in der häufig gewählten Pose kindlichem Schmollens:

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Titel der Werke habe ich mit voller Absicht unerwähnt gelassen – wenn ihr sie nachschaut, wisst ihr warum.

Biedermeierische Behaglichkeit breitet sich in mir aus. Und nach Betrachten der Bilder habe ich irgendwie Lust auf Sylvester bekommen – Weihnachten ist ja auch bald schon vorbei.

Kunst im Netz: Rachel Denny

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: Rachel Denny.

Rachel Denny

Erst einmal vorweg: Ich habe gemogelt, da es sich bei der von mir empfohlenen Seite nicht um einen Blog im eigentlichen Sinne handelt, sondern schlicht um die Seite eines Künstlers/in. Ihr werdet es mir verzeihen.

Zu Rachel gibt es eigentlich auch nicht viel zu sagen: Sie ist Amerikanerin, verdient gut mit ihrer Kunst und stellt schon seit über zehn Jahren aus, aktuell in der Foster/White Gallery in Seattle.
ElchIhre Tierplastiken sind jedoch von einer feinsinnigen, fast natürlichen Ästhetik, die ich absolut bemerkenswert finde. Die Form der Tiere sind von einer Eleganz, wie sie die Natur nicht hätte besser erschaffen können, ebenso die “Haut” der Tiere. Eine schöne Kunst, die ich mir gerne an die Wand hängen oder ins Zimmer stellen würde, das dann ruhig ein bisschen mondäner sein darf.

Kunst im Netz: The Little Chimp Society

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: The Little Chimp Society.

The Little Chimp Society

The Little Chimp Society ist eher ein Unternehmen denn ein Blog. Es ist möglich auf dieser Seite Stunden zu verbringen, da man vielleicht auf ein Projekt klickt, das einen auf der Seite im wahrsten Sinne des Wortes anspringt und dieses wiederum seine eigene Webseite hat, womit ich gleich einen Nachteil anspreche: Die Seite ist unübersichtlich. Dennoch ist sie wichtig – kein Illustrator sollte sie übersehen – und sie verfolgt das gleiche Ziel wie ich: Aufzuspüren was die momentanen Trends in der Kunst sind.

Ein von LCD ins Leben gerufenes Projekt möchte ich nun herausgreifen, da es sowohl für Kunstschaffende, als auch für Unternehmen die eine/n Illustratoren/in suchen, als auch für Menschen, die sich einfach nur für Kunst interessieren, betrachtenswert ist: Hire an Illustrator stellt eine riesige Sammlung an professionellen Illustratoren/-innen dar, deren Portfolios und Webseiten sich dort ebenfalls zu Gemüte führen lassen. Und alle beherrschen ihr Handwerk, manche auf eindrucksvolle, fast einschüchternde Weise, wenn man an die Masse der dort vorgestellten Künstler denkt. Nun, jeder kann sich dort bewerben – ob Anfänger oder alter Hase – er muss jedoch erst an einer hochkarätigen Jury vorbei.

Zum Beispiel bei Lee Moyer ist für mich keine handwerkliche Qualitätssteigerung mehr denkbar: mscarroll

Und wenn es um den Geschmack geht, wird hier ebenfalls jeder bedient.

Die Erfüllung des Künstlers

Die Erfüllung des Künstlers

Kunst im Netz: Gilbert Legrand

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: Gilbert Legrand.

Gilbert Legrand

Gilbert Legrand ist ein französischer Künstler auf dessen Seite vor allem seine Skulpturen, Illustrationen und Fotografien zu betrachten sind.

la pipe

Ce n’est pas une pipe: Gilbert Legrand hat aus zwei Pfeifen einen wilden Stierkampf inszeniert.

Besonders seine Skulpturen haben es mir angetan: Er bearbeitet Alltagsgegenstände in einer Weise, die sie zum Leben erwecken. Beim Betrachten denke ich mir: Diese Säge mit genau dieser Form hätte nichts anderes als genau dieser Wolf mit genau diesem Gesichtsausdruck sein können. Und der Farbauftrag komplettiert den erschaffenen Charakter auf eine ideale Weise. Auch die Qualität seiner Fotografien, so wie einige illustrative, nachträglich in den Kontext der Figur gesetzten Details bewirken, dass die Skulpturen scheinbar empfindungsfähig sind…scheinbar?

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Kunst im Netz: Empty Kingdom

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: Empty Kingdom.

Empty Kingdom

“Empty Kingdom” ist ein Art Blog, der die größte Kunst-Datenbank aufweist, die mir auf meiner Suche nach Kunst im Netz bisher begegnet ist. Beeindruckende Werke, die meisten von mir unbekannten Künstlern, lassen sich hier über detailliert differenzierte Kategorien finden. Die Kategorien “Illustration & Art”, “Photography”, “Film” und “New Media” sind ihrerseits noch einmal umfangreich aber sinnvoll aufgegliedert.

Dreizehn Autoren arbeiten derzeitig für diese Kunst-Seite, die ständig durch neu entdeckte Werke aus der ganzen Welt aktualisiert wird. Beim Lesen des höchst ambitionierten Textes aus dem Bereich “About” ahnte ich, warum wir es hier mit einem Art-Blog zu tun haben, der sowohl durch die Qualität als auch die Quantität ihrer vorgestellten Kunst und Künstler glänzt.

Durch die Vielzahl hochwertiger Kunstwerke, fällt es  mir diesmal sehr schwer, nein, ist es sogar unmöglich, einen “Favoriten” zu finden. Da aber ein schönes Bild nicht fehlen sollte und um die Vielfalt zu verdeutlichen, entscheide ich mich hier und jetzt für zwei Bilder: Bei dem einen handelt es sich um eine Illustration von dem chinesischen Künstler  Mojo Wang und bei dem anderen um eine der vielen irritierenden Porzellanfiguren der australischen Künstlerin Penny Byrne.

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Kunst im Netz: Carving Paper

Dieser Beitrag stellt euch jeden Freitag kurz und bündig einen aktuellen Art-Blog vor. Somit wird versucht, Kunsttrends auf die Spur zu kommen. Diesmal: Carving Paper. Carving Paper Die Seite wurde von einem amerikanischen Künstler aus Toronto mit dem schicken Pseudonym “Wilfred” erstellt. Dieser Mann ist besessen vom Zeichnen von Skizzen und stellt hier somit in aller Bescheidenheit eine Sammlung zur Schau, die aus über 400 seiner Werke, aber eben vor allem seiner Skizzen besteht.

spread46Ich würde diesen Art-Blog natürlich nicht herausstellen, wenn ich nicht der Meinung wäre, dass es sich bei den vorgestellten Zeichnungen um besonders gelungene handelt: Mit gekonntem Strich skizziert er Menschen in ihrer Umgebung und schafft darüber hinaus eine gelungene Gesamtästhetik. Der Betrachter findet seine Freude an dem Gefühl der Behaglichkeit, das ihn erfasst, sobald er sich die Bewohner Torontos ansieht, die in unterschiedlichen Cafés sitzen und erquickend alltäglich in die Gegend schauen. Es ist dann fast so, als säße man selbst dort. Und ein Gefühl der Verbundenheit zu diesen Menschen stellt sich ein, wie es im normalen Alltag nur der Fall ist, wenn gerade einer dieser seltenen Momente herrscht, an dem man mit sich und der Welt im Einklang ist. naco_lr

Des weiteren zeigt er z.B aus dem Jahr 2010 wunderbare Aquarelle. Alles in allem hat ihn seine Leidenschaft, die Umgebung intensiv zu betrachten und sich nicht zu schnell verflüchtigen zu lassen, zu einer handwerklich beachtlichen Leistung gebracht und ihn ebenso dazu befähigt, seinen Bildern Seele zu verleihen.