Drinnen1

Video-Installation auf “48 Stunden Neukölln” in Berlin, 2017

Loveplay

Gezeigt als Hauswand-Projektion im Rahmen des Berliner Kunstfestivals “48 Stunden Neukölln”, 2017.

Ein Partner fehlt, die Protagonistin hegt geradezu eine Sehnsucht nach einem. Feuchte Umgebung und Tropfen-Sound verweisen auf Fruchtbarkeit, der immer schneller werdende Takt auf den Druck, der mit jener verbunden sein kann. Die Symbole Herz und Kreuz, sowie die Einteilung der Linien in Senkrechte und Waagerechte verweisen zusätzlich auf das Denken in Paaren. Der Zuschauer sieht den Partner nicht, der aber logischer Weise vorhanden sein müsste. Er ist nicht anwesend und doch ist er es. Ist die Beziehung beendet? Oder hat sie einen Partner, der aber körperlich nicht anwesend ist? Dieser letzte Aspekt verweist auf die Problematik gegenwärtiger Beziehungssituationen, die von Social Media geprägt sind. Dies führt immer häufiger dazu, dass ein Partner vielleicht vorhanden, aber selten bis gar nicht physisch anwesend ist. Dieser „Schattenpartner“ ist im Prinzip unsichtbar, ungreifbar und doch ein Teil von uns. Gleichzeitig lässt er Interpretationsspielraum zu, führt zu Projektionen und Illusionen und am Ende dazu, dass die Person das Liebesspiel mit sich selbst spielt. Die Frau und ihr Spiegelbild, welches in seiner verschwommenen Undeutlichkeit selbst an einen Schatten erinnert, bieten hierzu formal ein Zusammenspiel aus Spiegel, Schatten, Partner und Selbst.

Loveplay

Video

5:32 MIN., 2017

system klein

system destroyed – renew myself

system destroyed – renew myself

Acryl auf Leinwand

240*90 cm, 2017

Das Bild kann käuflich erworben werden. Mehr Informationen dazu gibt es gerne unter acochius@gmail.com.

“Ich möchte, dass Frauen sowie Männer sich für Emotionalität, Hingabe, Fruchtbarkeit und Vitalität öffnen und sich dagegen nicht unter Coolness, Härte und Selbstkontrolle vergraben. Ich möchte dazu verführen, sich verletzlich zu machen.” – Andrea Cochius

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Loveplay, Video-Projektion

Loveplay

Ein Kurzfilm von Andrea Cochius.

Gezeigt als Hauswand-Projektion➡️ im Rahmen des Berliner Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln, 2017.

Ein Partner fehlt, die Protagonistin hegt geradezu eine Sehnsucht nach einem. Feuchte Umgebung und Tropfen-Sound verweisen auf Fruchtbarkeit, der immer schneller werdende Takt auf den Druck, der mit jener verbunden sein kann. Die Symbole Herz und Kreuz, sowie die Einteilung der Linien in Senkrechte und Waagerechte verweisen zusätzlich auf das Denken in Paaren. Der Zuschauer sieht den Partner nicht, der aber logischer Weise vorhanden sein müsste. Er ist nicht anwesend und doch ist er es. Ist die Beziehung beendet? Oder hat sie einen Partner, der aber körperlich nicht anwesend ist? Dieser letzte Aspekt verweist auf die Problematik gegenwärtiger Beziehungssituationen, die von Social Media geprägt sind. Dies führt immer häufiger dazu, dass ein Partner vielleicht vorhanden, aber selten bis gar nicht physisch anwesend ist. Dieser „Schattenpartner“ ist im Prinzip unsichtbar, ungreifbar und doch ein Teil von uns. Gleichzeitig lässt er Interpretationsspielraum zu, führt zu Projektionen und Illusionen und am Ende dazu, dass die Person das Liebesspiel mit sich selbst spielt. Die Frau und ihr Spiegelbild, welches in seiner verschwommenen Undeutlichkeit selbst an einen Schatten erinnert, bieten hierzu formal ein Zusammenspiel aus Spiegel, Schatten, Partner und Selbst.

Loveplay

Video

5:32 min., 2017